Australienaufenthalt Sommelierclub Oktober 07

Der Erste Österreichische Sommelier Club verbrachte im Jahr 2007 einige Tage im wunderschönen Australien, sprich Down Under.
Dabei wurden Weingute rund um Sydney, Adelaide und Melbourne besuch
t. Lesen Sie hier mehr über den Ablauf der Weinreise im Jahr 2007.

Der Treffpunkt war der Münchner Flughafen-– Freitag, 17.10.07 Es geht schon gut los: Treffpunkt Kempinski oder Abflughalle Foyer??

So genau weiß es keiner aber alle sind rechtzeitig da.  Die Mitglieder der Gruppe sitzen im Flieger relativ gut zusammen, nur Niki hat beim Check in jemanden bestochen um seine Arabisch und Kirgisischkenntnisse bis Dubai zu vertiefen.

Nach einem „Kaffeestop“ in Dubai geht’s weiter über Bangkok nach Sydney ohne Zwischenfälle.


Ankunft Sydney (19.10.)

alle ziemlich k.o. nach 25 h Flug inkl. Aufenthalt und umsteigen. Relativ rasches Check in im Hotel Intercontinental trotz Zeitpunkt(ca. 9.30) dank der hervorragenden Organisation von Il Presidente Herrn Pfefferkorn! 12.00 Treffpunkt

  1. Apero in der Halle mit etwas Sparkling Wine und einem lustigen Kellner.
  2. Erstes „Herz herz herz. mi mi mi.. es lebe Australien hurrey!”.
  3. Anschl. Spaziergang durch  Park vorbei an der Oper zum Yachthafen,  mit Lunch im Restaurant Manta mit sehr viel Seafood.

            Es wurden serviert:

  • Gebackene Calamari und Aioli
  • Seafood-Platten mit Hummer, Garnelen, Krabben, Muscheln, AUSTERN, Lachs..
  • Heimische Käse und
  • folgende Weine:

1)Kanta Riesling 2005, Adelaide Hills:
2)Provenance Pinot Grigio 2006, Geelong
3)Higher Plane Chardonnay 2005, Margaret River
4)Waitiri Creek Pinot Noir 2002, Central Otago
5)Smaky Bridge Pinot Noir 2003, Central Otago

Individuelles Abendprogramm (Iceberg, Bondai Beach)mit dem ersten größeren Ereignis- Christian musste uns für 2 Tage fern bleiben, da ein Baraufenthalt nicht den normalen Verlauf nahm. Er bevorzugte das Krankenhausbett statt Inter Conti Comfort! Nachtleben ahoi!

2. Tag (20.10.)

Das Frühstück ist gewöhnungsbedürftig- wie auch die Arbeitsgewohnheiten der Mitarbeiter- leider versagte an diesem Morgen auch noch die Kaffeemaschine- Gott wie gut ist doch unser Frühstückskaffee!

Ein Teil von uns ließ es gemütlich angehen nach den nächtlichen Begebenheiten ausschlafen oder ein Termin beim Schönheitschirurgen je nach Lust und Laune.
Andere genossen einen “Morgenspaziergang“ auf der Harbourbridge -  ein Erlebnis!

Via Boot bzw. Taxi ging’s zum Rosebay, Restaurant Catalina mit dem Pelikan-Maskottchen. Super Ambiente mit genialer Lage- und wir haben auch das perfekte Wetter!

Essen-a la carte  u.a.getrüffelte Pilz Mille Feuille. Steinbutt- supergut-, Lammkoteletts, Kangaroo , köstliches Schokodessert mit Mangosorbet.

Dazu genossen wir:

  • 2005er Gaganega Domain Day,
  • 2005er Chardonnay Clonale,
  • 2002er Petit Verdot-sehr interessant- und last but not least einen
  • 1999er Valbuena No.5, Vega Sicilia-

sponsored by Peter Morandell.- herzlichen Dank!

Anschließend ging’s per Boot Richtung Oper- Leider wurde aus der Führung ein  kleines Desaster. Private Führung war gebucht, durch ein Missverständnis und einen „kurzen“ Kaffeestop gab’s bei einem Großteil unserer Truppe leichte Verspätung und daraus wurde dann „a very quick“ Opera sightseeing- what a pity!

Dafür entschädigte dann die Hafenrundfahrt mit Privatyacht und Apero- richtig nett! Bis ca. 20.00 Uhr

Darauf suchten wir uns am Hafen ein Restaurant – entschieden uns für Nick`s Restaurant. Ein großes Hafenrestaurant mit ca. 300 Sitzplätzent, viel Seafood, Steaks und lockerer, lauter Partyathmosphäre. Was auch gleich einige animierte, beim Polterabend der Mädels vom Nachbartisch mitzumachen!

Dazu gönnten wir uns folgende Weine

  • Penfolds Bin 138 Old Vine 2003 (Grenache/Syrah/Mourvedre),
  • Taylors Jaramin Riesling 2005,Clare Valley,
  • Tatachilla Cabernet Sauvignon 2004,Mc Laren Vale
  • Merlot 2005 Fours Pool.

Danach Sydney pur, bis daß der Flieger geht !!!

Am nächsten Morgen (21.10) nach dem Frühstück ging’s 7.00 Uhr per Taxi/ Bus, (trotz leichter Orientierungsprobleme) Richtung Flughafen- nur welcher?! Trotz leichter Verwirrungen 8.30 Abreise per Flieger Richtung Adelaide.


Ankunft Adelaide

Angekommen im Holiday Inn gab es leider die Nachricht: no early check in.
Ein Teil widmete sich dem Apero an der geschlossenen Bar bzw. machte einen Stadtbummel.

Frühester check in um 12.00 Uhr!

Erster offizieller Termin: 16.00 Winery Seppelt – Abreise 14.00 Uhr.
Das Weingut sehr schön –jedoch die Weine ließen etwas zu wünschen übrig (old sytle in the new world)  bis auf den:

  • Para Liquer Vintage Tawny 1986 und dem
  • Cabernet Sauvignon 1998

Und dem nicht ganz günstigen aber unwahrscheinlich interessanten 1907er Port um läppische 1000 austr.$!?

Auch hier fehlte nicht der Spaß an der Sache bei der Versteigerung der leeren Flasche (ging höchstbietend an Gerhard Lucian) kamen doch 300 austr. $ zusammen. Anschließendes Dinner im Stanleys Fish Cafe- etwas rustikal aber nett. Es gab unter anderem Scholle- leider etwas well done-, Riesengarnelen, überfüllte Platten mit gebackenem Seafood dazu gab’s einen Riesling und einen Sauvignon blanc und an die Rotweine konnte oder wollte sich keiner mehr erinnern. Ein anschließender Barbesuch schlug fehl. Die wenigen geöffneten Lokale waren irrsinnig laut, die Hotelbar mal wieder geschlossen. Wir vermissten bereits jetzt Sydney. Welcome to the rednecks.

Es folgt der 22.10. mit dem Besuch bei Wolf Blass ( Sitz Adelaide Hills, Vineyeards außerdem im Clare-, Barossa-, EdenValley, Mc Laren Vale, Coonawarra..) Richtig nett und professionell.

Immense Gößendimensionen! Man kommt sich vor wie bei der ÖMV  (57 100.000l Gärtanks für die Roten!)! Aber auch der “Barriquekeller“ (19 Hallen mit ca. 6000 Fässern) ist nicht zu verachten!

 Wir verkosteten: im Gold Label Segment

  • Riesling 2007, Sauvignon Blanc 2007,
  • Chardonnay 2006, Shiraz 2005, Cabernet 2005
  • White Label Chardonnay 2001
  • Gold Label Cabernet 2005,
  • Shiraz 2005
  • Grey Label     Cabernet 2005 – Potential!
  • Black Label    (CS/SY/Malbec)
  • Platinum Label Shiraz 2004
  • Shiraz 2001

Der Sommer im Jahr 2oo1 war der heißeste der letzten Jahre – Kein Problem alle Weingärten sind an das Bewässerungssystem angeschlossen!

 Im Anschluss daran genossen wir ein Mittagessen im Restaurant und Weingut Saltram mit gemischten Platten von Jacobsmuscheln, Püree, grilled Vegetables, Thunfisch, Oliventappanade, Spinat-Frischkäsetaschen und den folgenden Weinen sponsored by Peter Morandell! Danke!

  • Sauvignon Blanc Makers Table 2006
  • Chardonnay Next Chapter 2005
  • Shiraz No.1 2004 Saltram
  • Cabernet Sauvignon 2001
  • Shiraz 2000, 2002, 2004

Es wurden so viele Weine bestellt, dass wir und auch die Crew den Überblick verloren!

Erkenntnis des Tages:

„Wenn wir unsere Schulden zusammenlegen, kaufen wir Fosters!“

Ruhiger Ausklang man höre und staune an der Hotelbar!

 Es folgt mit dem 23.10. der Besuch bei Rosemount Estate. Auch hier ein großer Verkaufs/ Verkostungsraum, wir verkosteten zwischen den Großfassln- im Stehen. Die Palette umfasste 16 Weine in den Kategorien Diamond Label, Show Reserve, Roxburgh (Chard.), Show Reserve.

Die Highlights waren

  • Shiraz Show Reserve 2004,
  • GSM Show Reserve 2004,
  • Traditional 2004 (CS/ME/PV),
  • Shiraz/Cab. (Flagship) 2002,
  • Shiraz Balmoral 2002 (100%)

Anschließend der wohl mitunter beste Restaurantbesuch der Reise im Weingut und Restaurant D’Arenberg (Mc Laren Vale)

  • Mit Austern zum Aperitif
  • gebackenen Oliven an Zitronenaioli
  • Red Snapper Suppe, Jacobsmuscheln mit Chinasalat

Dazu genossen wir auf der Terrasse bei bereits guter Stimmung:

  • SB The Broken Fishplate 07,
  • CH Lucky Lizzard 06
  • GSM 05 Ironstone Pressings
  • CS/ME 02 Coppermine road
  • GSM 05 The Cadenzia
  • Sticks & Stones 04 Temp/Grenache
  • The Noble Riesling 2002

Erkenntnis des Tages:

“Es soll uns nie schlechter geh`n als heute“

 Wir erlebten daraufhin die Lustigste Busfahrt bisher- mit lautstarkem und ziemlich falschem Gesang und einigen Verweisen von unserem Busfahrer (Hier war Schluss mit der Engelsgeduld)

Am 24.10. haben wir das Vergnügen, das Weingut Henschke (Barossa Valley) zu besuchen.

Von der ca. 20 Weine umfassenden Palette wurden 10 Weine verkostet. Hier fanden wir den ersten passablen Riesling (Lenswood Green Hill). Begeistert hat im roten Bereich Johanns Garden (GR/Mour/SY) 04, Mount Edelstone (SY) 04, Cyril Henschke (CS/CF/ME) 04.

Nicht zu vergessen natürlich der legendäre Hill of Grace 02 – das „Highlight“ sozusagen.

 An dieser Stelle ein paar Worte zu unserem ungemein versierten und netten Busfahrer. Ausgestattet mit einer unglaublichen Engelsgeduld (außer siehe oben), verfügte er über ein unglaubliches Fachwissen über die Geschichte Australiens. Beginnend mit der Erschaffung der Welt bis zu der Rolle im 2. Weltkrieg war alles dabei und wir folgten seinen Ausführungen stundenlang mit grenzenloser Begeisterung (leider meist im Schlaf). Doch auch bewaffnet mit Scharfsinn und Humor(„Ich glaube das interessiert hier heute keinen“) war er ein toller und sympathischer Reiseführer, der auch immer einen guten Restauranttip parat hatte. Seine nächste Empfehlung hieß „Vintners“

 Beginnend mit Prosciutto an Spargel, Maronischaumsuppe, ging es über zu Maishendl, Känguru und Haloumi.
Begleitend dazu gab es den Pinot Gris Henschke und Syrah 2004 Lehmann.
Voll das nette Lokal (mit dem super Bild!) und einer äußerst hübschen und bemühten Bedienung, nur leider etwas im Stich gelassen von den Kollegen!

Aber unsere Gentlemen waren selbstverständlich gleich hilfreich zu Stelle. (Aufnehmen, Abräumen, Kaffeeservice)
Von dort ging es kurz ins Hotel um dann in Richtung Magill Estate Restaurant am Weingut Penfolds. Ganz kurz zum Weingut: es werden hier nur 3 Weine produziert – der legendäre Grange (50%,Rest Barossa) ,St. Henri und Shiraz Magill Estate, einziger Single-Vineyard bei Penfolds, der Rest kommt aus dem Barossa).Auch hier finden wir- wie bei Henschke- die offenen Gär/Maischebottiche und klassische Verarbeitung. Das Restaurant sicherlich das Highlight der Reise- Essen & Service par excellence!

Die Verkostung- Spitzenklasse- Grange der Jahrgänge 1974, 1984 und 1994 ( mein Favorit der 74er! Obwohl nicht der beste Jahrgang doch der am schönsten gereifte, gefolgt vom 94er.) Witzigerweise kommt uns der australische Wein in Europa günstiger als dort, erfahren wir hier -wegen der Steuer!

  • Zum Start gab es Sallinger Sparkling wine zu einem Flusskrebs Carpaccio,
  • gefolgt von einem 2002er Yattarna Chardonnay zu Tasmanischen Jacobsmuscheln.
  • Anschließend gab’s Ententimbal und geräucherte Entenbrust mit 1997er Bin 707 Cabernet Sauvignon. Rindsfilet mit Zwiebelmousseline. Dazu genossen wir 1988er und 1997er Grange,
  • 2002er & 1996er Shiraz.
  • Es folgte eine Käsevariation und zum süßen Abschluss gab’s Creme Caramel mit Moccaeis und einem 1996er Pichot Vouvray.

Dem ward nicht genug und wir bestellten noch einen 2002er Cellar Reserve Grenache. Ein gelungener Abend! Nicht zu vergessen die Magnum 1976. (Oh, da waren schon Einige im Bus).

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 Ankunft Coonawarra

Am Morgen des 25.10 verlassen wir Adelaide in Richtung Coonawarra, (10h Bus, und diesmal hat man uns als Chauffeur „den großen Schweiger“ mitgegeben, da sowieso immer alle schlafen) in die Chardonnay Lodge. Klein, gemütlich. Idyllisch gelegen, absolute Ruheoase und die nächste Bar ist 3h mit dem Pferd. (Die Sehnsucht nach Sydney wird immer größer!!) .

Kurz eingecheckt ging es auch schon weiter zum Weingut Rymill. Schönes Anwesen, modern eingerichtet – und sehr gute Weine! Auch das Essen war hervorragend!!

  • Als Aperitif gab’s Bee’s Knees NV (Roter Sparkling) und dazu servierte man Knoblauch-Krabben-Vermicelli, Tataki vom Rind und Galangal von Bohnen und Rind
  • Anschließend den Sauvignon Blanc 1999 und 2007 begleitend zu
  • Hummermedaillons auf Ruccola.
  • Zur Hauptspeise verkosteten wir Shiraz der Jahrgänge 1994, 1999 und 2004
  • Gegrilltes Rindersteak  (in Miso und Sancho Pfeffer mariniert).
  • Gefolgt von Cabernet Sauvignon der Jahre 1994 und 2004, sowie den Yearjing 2006
  • Dazu wurden wunderbare heimische Käse kredenzt
  • Zum süßen Abschluss wurde eine Schleckerei von Passionsfrucht und Erdbeere serviert – passend dazu gab’s einen Traminer 2005 – super, und einen Coonawarra Rosé

Nachdem unser Präsident Mister Pepperkorn auch noch ein Interview fürs regionale Radio gegeben hat, geht’s zum Weingut Wynns mit deutlicher Verspätung!

Das Weingut errichtet John Riddoch 1860, nach seinem Tod 1890 wurde hier großteils nur noch Brandy erzeugt, bis Samuel Wynns in den 50ern das Weingut kaufte und wieder auf Vordermann brachte.

Wir verkosteten:

  • Riesling 2007, Chardonnay 2007,
  • Shiraz 2006,
  • Cab-Shiraz-Merlot 2005, 2005er Cabernet,
  • Johnsons Block Shiraz Cabernet 2004,
  • Michael Shiraz 2004 und
  • John Riddoch Cabernet 2004.

Jedoch begeistert haben eigentlich nur der 1996er Shiraz und der 1986er Cabernet Sauvignon! die Weine präsentieren sich in der Jugend sehr hart und verschlossen. Das wirkliche Potenzial spielen Sie erst nach mehr als 15-20 Jahren aus. Wie wir etwas später bei Karl Hagen feststellen konnten.

Von dort geht’s wieder Richtung Chardonnay Lodge zum Abendessen.

Kurzer Apero an der Bar anschließend gemütliches(teilweise recht würziges) Abendessen mit diversen Weinen.

Am nächsten Morgen(das Frühstück ist wieder eher eine Katastrophe- aber das übersehen wir diskret). Und auf geht’s zur 12stündigen Busfahrt nach Melbourne!

Gott sei Dank entschädigt uns die Natur für die doch eher unbequeme Reise mit den Twelve Apostels und einiges mehr auf der Grand Ocean Road!

Der 1. Versuch einer Kaffeepause ging ziemlich schief- Wartezeit!

Der nächste für einen Snack auch recht amüsant- man empfahl uns wirklich das nächste Lokal! Wie eventuell schon erwähnt eine aufschlussreiche Reise!


Ankunft Melbourne

Angekommen in Melbourne – wir übernachten im Keydges??- bleibt nicht viel Zeit zu verschnaufen.

Abendessen mit Karl Hagen im 1. Bezirk – Churchstreet ist angesagt. Leider sind die Taxifahrer auch nicht so bewandert, so dass ein Teil erst etwas umherirrte.

Im Endeffekt wurde es ein sehr schöner Abend mit dem ersten (eher mühsamen Shiraz Ständchen) und einer eher trostlosen Hymne! (Nach 12 h im Bus verständlich)

  • Zu Beginn gibt’s zur Abwechslung mal Austern (Falls im Bericht bei irgendeinem Restaurant vergessen wurde, dass es Austern gab, möchten wir uns an dieser Stelle dafür entschuldigen. Es gab überall Austern, auch Nächtens in Sydney)dazu den Pinot Noir Chardonnay Brut, Rutherglen, gefolgt von Wolfsbarsch mit Zitronenhollandaise und einem Toolangi Chardonnay 2005.
  • Zur Hauptspeise ein Kangaroo mit Pfeffersauce und einem Narkoojee Pinot Noir 2006.
  • danach eine gefüllte Zucchiniblüte dazu einen JWT Marsanne 2006. Zum Blauschimmelkäse wurde ein 2005er Craiglee Glacier serviert.
  • Den Abschluss bildete eine Vanille Creme Brulee mit einem Scion Fortified Durif 2004

Am nächsten Morgen Frühstück in der Diskothek. Wenn einer eine Reise tut…dann kann er was erzählen!

Wieder steigen wir in den Bus und bewegen uns Richtung Yarra Valley Zuerst steht ein Besuch bei Chandon an – wunderschönes Anwesen- aber eher die Touri-abfertigung mit Großverkostungen:

  • Sparkling ‚03, ‚04, Rosé (1. Kork nach langer Diskussion)
  • Green Point SB 07, CH 06, SY 05

Dazwischen Sightseeeing bei Yerring (Leider gab`s hier nichts zum Kosten, dafür schöne

Architektur und Kunstsammlung mit eigenem Hubschrauberlandeplatz)

Zum  Lunch geht’s zu de Bortoli

  • Es gab kleine Appetizer, Lachs oder Sirlon steak- nicht überragend aber in Ordnung

Zum Trinken gab es auch genügend:

  • Sauvignon Blanc 2006 Estate Grown,
  • Pinot noir Rosé 2007, Merlot Reserve 1999

Ein Großes Dankeschön unseren edlen Spendern  Sissi und Adi!

Nach der nächsten Busfahrt geht’s zum Dinner beim Chinesen „Choi“ mit vielen ausgesuchten Kresszenzen aus Karl Hagens Privatkeller- herzlichen Dank!

Die ziemliche Müdigkeit(bei der Autorin) vorherrschte, ist das Nachtprogramm nicht näher bekannt! Dafür bei den Anderen Sydney fast vergessen! Es gab allerdings Fotos und Berichte in der örtlichen Yellow Press (These Crazy Austrians!!).

Und leider naht der Abschluss aber auch ein unglaubliches Highlight.

Nach einer erneuten Nacht im Keydys und einem amüsanten Frühstück bzw. Check out. Transport vom Hotel via Taxi ( schweres Unterfangen für 16 Personen mit Gepäck!!) zu Karl Hagen ins Privathaus.

Mit Barbecue und exzellenten Weinen! U.a.  81 Grand Merlot Irvine, Hill of Grace96, Grange81, usw……. alles in allem 42 Flaschen mit dem Prädikat Outstanding!!-( kein Wunder, dass es am Flughafen Ermahnungen und etwas Durcheinander gab!) Aber auch die Gesangseinlagen sollten nicht fehlen!

Angefangen von der Australien-Hymne ( Quest shiraz, shiraz) übergehend in einen kurzfristig neugetexteten Hit von DJ Ötzi „Einen Grange , der deinen Namen trägt, all die Jahre überlebt, den trinken wir jetzt hier, eine Grange….., seit Jahren schon lebst du nun hier – und wir danken Gott dafür, dass er dich uns gegeben hat! Einen Grange…….Eine Gaudi sonder gleichen!
Das Essen, das Ambiente, der Weinkeller (zumindest am Anfang, am Ende ein Leerflaschenlager!) waren grandios.

Ich glaube die Reise zum Flughafen kann keiner mehr genau beschreiben. Glücklicherweise war der Flieger so leer, dass für jeden eine Sitzreihe zum Schlafen zur Verfügung stand. Gott sei Dank haben Einige noch ein Upgrade auf First Class gebucht sonst wäre der Flieger womöglich gar nicht gestartet.

Zu unserem Leidwesen hat das Sponsoring nur bis Singapore gerreicht.Danach wurde der Flug aus ökonomischen Gründen in Singapore rationalisiert. Mit viel Glück erhaschten die aus der Holzklasse die letzten 10 Plätze im Anschlussflieger. Zum Glück war bei dem Horror noch keiner nüchtern! Dafür wiederum blieb das Gepäck auf der Strecke was noch einige Probleme bereitete. ( Entweder man wartet länger oder hat keinen heilen Koffer) Aber die Gepäcknachforschungsprozedur war halb so wild!

Die Einen genossen noch Champagner in der Business Lounge in Singapore, die Anderen schon Bordeaux in München und beschließen so eine wunderschöne interessante und sehr informative Reise.

Erkenntnis der Heimreise:
„Wer mehr zahlt darf länger fliegen“
Vielen Dank dem Organisator Gerhard Lucian, den Großsponsoren Karl Hagen und Peter Morandell und natürlich auch allen anderen für die tolle Zeit in Down Under!

PS: Auch einige andere Gepäckstücke bringen noch das ein oder andere Problem mit sich. Die man allerdings in der kommenden Wintersaison bei laufen, schwimmen(auf der Terrasse) und Skifahren wieder loswerden konnte. Oder vielleicht doch nach Sydney?

 

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